Mittwoch, 1. November 2023

Sportbekleidung – Prêt-à-Porter

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Adam und Eva lassen sich im Garten Eden von einer Schlange bequatschen und geben unter anderem den Startschuss für die globale Bekleidungsindustrie. Doch die Sache hat einen Haken, denn die Erzählung kann so nicht stimmen. Schlangen gibt es seit 60 Mio. Jahren, das passt also. Doch wissen wir aus DNA-Analysen, dass Eva vor 200.000 Jahren und Adam vor 60.000 Jahren lebte. Die beiden haben sich also nie getroffen. Der Garten Eden lag zudem zwischen Euphrat und Tigris, nördlich der mesopotamischen Stadt Basra. Adam und Eva aber waren sicherlich Afrikaner, keine Araber. Doch all das sind nur Reliefs im Staub der Geschichte.

Sportbekleidung ist heute trotz dieser historischen Unschärfen von enormer Bedeutung. Der Markt hat einen Wert von immerhin 295 Mrd. Euro jährlich und ist ein wichtiger Motivator für Menschen, die gern Sport treiben. Fitnessclubs sind Profiteure der Experimentierfreudigkeit von Kreativen und Managern in dieser Branche. Menschen, die sich in ihrer Sportkleidung wohl fühlen, haben gute Laune und kommen gern zum Training. Sie, nicht Maschinen und Gewichte, machen den Fitnessclub zu einem besonderen Ort.

Ab und zu gibt es im Club zwar Diskussionen in Bezug auf die Kleidung. Eine Burka auf dem Laufband sieht nicht nur seltsam aus, sie ist auch gefährlich. Muskelshirts und Tanktops sind unhygienisch, denn sie begünstigen die Verschmutzung der Polster. Barfußschuhe sind beim Freihanteltraining nicht zu empfehlen. Doch im Großen und Ganzen ist die Vielfalt von Sportbekleidung ein Gewinn für alle Beteiligten. Wir jedenfalls sind Fans, egal welchen Hersteller, welche Farbe und Passform Sie bevorzugen. Wir freuen uns über Ihre Kreativität und Motivation. 

Sonntag, 1. Oktober 2023

Woke – The Day After Tomorrow

Was das Wort - woke - eigentlich bedeutet, ist nicht ganz klar. Einige meinen, dass es mit dem Kampf gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung zu tun hat. Norbert Bolz nennt die Woke-Bewegung: Taliban der Postmoderne. Wokeness ist schwierig zu beschreiben, doch wenn man sie sieht, dann erkennt man sie. Emails von Universitäten oder politischen Stiftungen sind voll davon. Videos auf KiKA und Elternbriefe der Schule auch. Es gibt Abiturprüfungen über den korrekten Umgang damit. Wokeness entspringt dem Wunsch, nirgends anzuecken. 

Die Wahrheit kommt dabei leicht unter die Räder. So hat eine Untersuchung der Columbia University ergeben, dass im Zulassungssystem dieser amerikanischen Spitzenuniversität das reichste Tausendstel der Bevölkerung eine um den Faktor 100 größere Chance auf einen Studienplatz hat als die untersten 200. Damit steht Columbia nicht allein. Die gesamte Ivy League setzt auf legacy admissions als Mittel zur Spendenförderung. Nicht zuletzt um diese Tatsache zu verbergen, sind die führenden amerikanischen Unis Weltmeister der Wokeness geworden. Hüben wie drüben. Jeder Präsident einer deutschen Uni weiß, dass die Studienanfänger seit Jahren immer geringere Kompetenzen mit ins erste Semester bringen und im Studium weniger lernen als früher. Eine Folge finanzieller Vernachlässigung und ideologisch verzerrter Lehrpläne. Thematisiert wird das kaum. Doch es wird fleißig gegendert und auf die Probleme von Transsexuellen hingewiesen. Das ist im Zweifel bequemer und billiger, als die Bedingungen für die übrigen 99,99% der Studenten zu verbessern. Scheinheiligkeit und Verleugnung der Wirklichkeit sind zentrale Elemente der Woke-Bewegung. Niemand erklärt das besser als Konstantin Kisin. Sein Vortag bei der Oxford-Union im Januar 2023 beschreibt dies eindrücklich und mit rhetorischer Brillanz. Seine Empfehlung: Hört auf zu heulen und fangt an zu arbeiten. 

Menschen, die einen Fitnessclub besuchen, wissen das. Dort geht es nicht um die Kontrolle Ihrer politischen Haltung, sondern um die Ihres Körpers. Niemand trainiert bei uns aus Protest gegen Kolonialismus oder CO2-Emissionen. Es hat sich auch noch keiner in der Lobby festgeklebt. Wir sind froh über diese Bodenständigkeit. Sich körperlich fit zu halten, ist für uns die ultimative Zukunftsinvestition und Ausdruck des Willens, das Übermorgen selbst zu gestalten. 

Der Weltuntergang ist hier einfach kein so großes Thema.

Freitag, 1. September 2023

Ernährung – Lean Management

Satte 250 Milliarden Euro werden weltweit pro Jahr für Diäten ausgegeben. Dieses Geld ist meist verschwendet, weil Diäten nur selten etwas bringen. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, doch der wichtigste von ihnen liegt in unserer Vergangenheit. Noch vor nicht allzu langer Zeit waren wir alle stets vom Hungertod bedroht, weil Nahrungsmittel ein knappes Gut waren. Unser Körper wurde über Jahrtausende darauf programmiert, Energie zu speichern, um den nächsten Versorgungsengpass zu überstehen. Führen wir unserem Körper weniger Nahrung zu, beispielsweise im Zuge einer Diät, löst dies ein Alarmsignal aus, und unser Stoffwechsel verlangsamt sich. Bleiben wir hartnäckig und erreichen tatsächlich eine signifikante Gewichtsreduktion, dann erinnert sich unser Körper an das frühere Gewicht und versucht, dieses mit allerlei Ticks und Hormonen wieder zu erreichen. Damit ist er oft erfolgreich. Deshalb sind etwa 40% der Weltbevölkerung übergewichtig. Doch es gibt tatsächlich Wege, um wirksam abzunehmen. 

Der erste Weg ist leicht zu gehen, er beeinträchtigt jedoch Ihre Gesundheit und ist teuer. Das bekannteste Medikament zum Abnehmen heißt Wegovy aus der Gruppe der sogenannten GLP-1-Rezeptor-Agonisten. Entdeckt wurde deren verschlankende Wirkung - etwa 10-20% des Körpergewichts - durch Zufall. Im Zuge von Diabetesbehandlungen fiel auf, dass Patienten so nebenbei auch abnahmen. Diese Medikamente haben selbstverständlich Nebenwirkungen. Auch ist unerfreulich, dass sie vermutlich lebenslang verabreicht werden müssen und monatlich zwischen 400 Euro in Deutschland und 1.300 Dollar in den USA kosten. 

Dies führt uns zum zweiten Weg, der mühsam ist, jedoch gesund und kostengünstig. Um diesen Weg einzuschlagen, ist es hilfreich zu wissen, dass die Zunahme des Durchschnittsgewichts zwischen 1960 und heute überwiegend darauf zurückzuführen ist, dass unser täglicher Energieverbrauch in den letzten 60 Jahren um etwa 100 Kalorien abgenommen hat. Wir leisten im Schnitt also weniger physikalische Arbeit, essen aber im Grunde dasselbe oder sogar mehr. Nicht für alle Menschen, aber für fast alle, gilt: Täglich mehr Kalorien zu sich zu nehmen, als zu verbrauchen, bedingt ein steigendes Körpergewicht. Sowohl die Aufnahme von Kalorien als auch deren Verbrauch, können wir beeinflussen. Das Training in einem Fitnessclubs wirkt sich positiv auf den Verbrauch von Kalorien aus. Essen und Trinken wirken grosso modo in die andere Richtung.

Ob sich die Qualität Ihres Essens, reguläre Tomaten oder Bio-Tomaten, auf Ihr Gewicht auswirkt, ist umstritten. Wahrscheinlich ist, dass die Reihenfolge, in der Sie Lebensmittel zu sich nehmen, eine ähnliche Bedeutung hat, wie deren Menge. Weit verbreitetet ist die Fehleinschätzung, dass Naturprodukte immer gut für Sie sind. So sind beispielsweise Früchte, die Sie zur falschen Zeit essen, aufgrund ihres Zuckergehalts weniger nützlich, als Sie vielleicht denken. Fleisch oder Fisch, zur richtigen Zeit verspeist, wirken sich positiver aus, als manch einer glaubt.

Hat man erst einmal deutlich mehr Fett im Körper als notwendig, dann ist es mühselig, dieses wieder loszuwerden. Je nach Konstitution müssen unterschiedliche Therapiekonzepte angewendet werden, um das Gewicht ohne Schaden für den Körper wieder zu reduzieren. Dies ist das Feld der Ernährungsberatung. Was für Sie das richtige Zielgewicht und der richtige Weg dahin sind, müssen Sie sorgfältig recherchieren. Ihr Idealgewicht sollten Sie sich keinesfalls von Influencern oder Tabellen im Internet vorgeben lassen. Oft sind Werte, die Sie auf diese Weise ableiten, falsch für Sie. Unterstützung durch kompetente Fachkräfte ist daher sinnvoll.

Manche Menschen hören einfach auf zu essen oder treiben bei gleicher Ernährung deutlich mehr Sport, bis sie das Gewicht erreicht haben, welches sie anstreben. Letztere trifft man häufig in Fitnessclubs. Etwa 460 Gram verliert ein aktiver Mensch pro Tag, wenn er nichts isst und ausreichend Wasser trinkt. Mehr Spaß macht es natürlich, etwa dasselbe zu essen und mehr Sport zu treiben. Dieser Weg führt auch zu stabileren Ergebnissen, falls es Ihnen gelingt, eine entsprechende Routine zu entwickeln. Solche Maßnahmen sind natürlich kein Universalrezept und manchmal können sie gesundheitsschädlich sein.

Gute Fitnessclubs haben deshalb Geräte, die Ihnen über die Zusammensetzung Ihres Körpers Auskunft geben können: Fett- und Muskel- sowie Wasseranteil. Ambitionierte Sportler und sehr schlanke Menschen haben oft viel zu wenig Fett im Körper. Das kann lebensgefährlich sein, weil Fettzellen wichtige Nährstoffe wie Zucker und Salz speichern und kontrolliert an unser Blut abgeben können. Menschen mit einer zu geringen Anzahl von Fettzellen speichern solche Stoffe direkt im Blut, welches dort zu riskanten Schwankungen ihrer Konzentration führen kann. Paradoxerweise sind es Fettzellen, welche über den Botenstoff Leptin unser Appetitzentrum im Gehirn steuern. Fettzellen sind, metaphorisch gesprochen, Freund und Feind im Doppelpack.

Auch bei vermeintlichem Idealgewicht, kann der Körper eine höchst ungesunde Zusammensetzung aufweisen. Deren regelmäßige Messung ist daher für Jeden - jung, alt, klein, groß, dick, dünn - sinnvoll. Vertrauen Sie dabei nicht auf billige technische Hilfsmittel oder den Rat von Menschen, die keine entsprechende Erfahrung besitzen. Beides kann zu falschen Schlussfolgerungen führen. Hochwertige Messgeräte für die Körperzusammensetzung kosten viele tausend Euro, und dies aus gutem Grund. Die richtige Interpretation der Messergebnisse durch fachkundiges Personal und die Anpassung Ihres Trainingsplans an deren Veränderung sind empfehlenswert.

Hat man ein sinnvolles Gewicht und eine geeignete Körperzusammensetzung erst einmal erreicht, dann können Sie einer einfachen Regel folgen: Abends auf die Waage. Zeigt die Nadel einen Wert, der über dem gewünschten Körpergewicht liegt, am nächsten Tag nichts essen oder einen zusätzlichen Trainingstermin einschieben. Die bittere Pille ist: Hauruckaktionen bringen nichts, Sie müssen es ernst meinen und tatsächlich dauerhaft umsetzen. Zumindest solange, bis Ihr Körper voluminösere Zeiten vergisst. Natürlich ist dieses Vorgehen nicht umfassend wissenschaftlich begründet. Es beruht auf mehreren schonungslos vereinfachenden Annahmen. Kurz, es trägt der Komplexität des Themas keinesfalls angemessen Rechnung. Doch es funktioniert und kann Ihnen viel Kummer und Kosten ersparen.


Dienstag, 1. August 2023

Fitnessforschung – The Big Sleep

Auch die Schweizer mögen wir. Nicht zuletzt, weil mit Schweizern zu streiten kein Spaß ist. Die Schweizer sind intelligent, gut ausgebildet und haben ihren ganz eigenen Kopf. Deshalb wird in der Schweiz Wilhelm Tell als Volksheld verehrt. Dieser Typ, der seinen Kind mit einer Armbrust von anno Knipp einen Apfel vom Kopf geschossen hat. Weil er sich von einem Habsburger nichts sagen lassen wolle. So verständlich dieses Motiv sicherlich ist, bei uns wäre das direkt ein Scheidungsgrund oder Anlass für eine Strafanzeige. Hier können Sie so etwas nicht bringen. Auch die Freunde würden komisch schauen. Obwohl das Material natürlich Fortschritte gemacht hat. Die Nemesis 480, zum Beispiel, besitzt solide Technik: Kompositmaterial, ABB Sehne, eingebaute Kurbelspannhilfe, Zielfernrohr, SDLS Dämpfer, Jim Kempf-Abzug, 526 km/h Pfeilgeschwindigkeit. Damit kann man im Grunde schon arbeiten, doch - wie gesagt - bei den Kids, besser nicht. 

Im Swiss Medical Forum wird berichtet, dass es aktuelle Forschung zu der Frage gibt, ob man abends Sport treiben sollte. Nicht so Forschung wie bei uns: Ja wir haben mal im Ministerium rumgefragt, und da fanden es alle gut. Nein, echte Forschung, repräsentativ ausgewählte Probanden, Kontrollgruppen, Versuchsreihen, statistische Auswertung, Dokumentation, Peer Review. Was man halt so macht, wenn einen was interessiert. Wenn also nicht nur so ein Wisch benötigt wird, um etwas durchzusetzen, das man sich vorher schon in den Kopf gesetzt hat. 

Das Thema der Studie waren Schlafstörungen im Leistungssport. Auch in Deutschland wurde zu diesem Thema früher geforscht, ist aber lange her. War bevor alle Projekte, die gefördert werden, mit Klima oder Gender zu tun haben mussten. Nun haben sich also die Schweizer der Sache angenommen und durchaus Spannendes herausgefunden. Beispielsweise, dass im Eishockey-Leistungssport Schlaftabletten wie Tic Tacs verabreicht werden. Man sollte wohl besser ausgeschlafen sein, bevor es da los geht. Jeweils zwei Minuten Auszeit gibt es für folgende Spielzüge: Stockschlag, Beinstellen, Halten, Ellenbogencheck, Haken, Check mit dem Stock, unerlaubter Körperangriff. Für einen Außenstehenden könnten die Schlafstörungen im Eishockey also durchaus auch andere Gründe haben als Sport am Abend. Die wurden aber nicht untersucht.

Nicht nur beim Eishockey, sondern auch in der allgemeinen Bevölkerung, gibt es Schlafstörungen, rund 30% klagen darüber. Das haben die Schweizer ebenfalls erforscht. Dass Schlafstörungen etwas mit Sport am Abend zu tun haben, wurde aber widerlegt. Forscher der ETH Zürich und des Swiss Sleep House in Bern empfehlen, die Trainingseinheiten mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen zu beenden, weil die Herzfrequenz nach dem Sport noch eine Weile erhöht bleibt. Sie haben zudem festgestellt, dass Schlafstörungen besonders bei Personen auftreten, die überhaupt keinen Sport treiben. Sport am Abend ist also nicht der Grund für Schaftstörungen, sondern könnte sogar Teil einer Therapie gegen diese sein. Das ist natürlich eine höchst erfreuliche Erkenntnis. Die Schweizer wären nicht die Schweizer, wenn sie ihre Forschungsergebnisse nicht zusammen mit etwas Lebensweisheit präsentieren würden: Sie empfehlen eine heiße Dusche oder ein Bad am Abend.

All das deckt sich mit den Schilderungen der Trainierenden in unseren Fitnessclubs. Doch auch, falls das nicht so wäre, würden wir den Schweizern nicht widersprechen. Solche Fähigkeiten im Umgang mit der Armbrust, gepaart mit dem Willen, diese einzusetzen. Da möchten wir kein unnötiges Risiko eingehen.

Samstag, 1. Juli 2023

Hauruck – Everything Everywhere All at Once

Dass etwas passieren muss, ist klar. Zu viel Zeit ist schon vergangen. Jetzt soll es ganz schnell gehen. Eine lang verschobene Diät beginnt, und die Vorbereitung auf den Stadtmarathon läuft. An guten Vorsätzen mangelt es nicht. Doch selbst für den Fall, dass die Diät zur gewünschten Gewichtsreduktion führt und der Marathonlauf in Bestzeit absolviert wird, die Mühe ist oft vergebens. Der vermeintliche Erfolg verrinnt in wenigen Wochen. Sie gehen zurück auf Los. Denn Gewohnheiten, die über viele Jahre gewachsen sind, lassen sich durch Hauruckaktionen nicht beseitigen. Die Vorstellung, dass von morgen an alles anders wird, ist liebenswert, aber sie ist unrealistisch. Das erleben wir täglich am eigenen Leib. Doch auch bei den ganz großen Schicksalsthemen der Menschheit ist es so.

1972 verbreiteten die Mitglieder des Club of Rome ihre Warnung vor einer nahenden Erschöpfung natürlicher Ressourcen der Erde. Das als wissenschaftliche Erkenntnis verkleidete Thesenpapier, Limits to Growth, wurde aufgrund der Ölkrise 1973 zum Bestseller. Spätestens 2073 sollte Schluss mit Wachstum und Wohlstand sein, darauffolgend dann der unvermeidliche Abstieg. Daran glaubt heute kaum noch jemand. Zwar wünscht sich mancher, dass fossile Ressourcen tatsächlich ausgingen, der Umwelt zuliebe, doch das ist nicht zu erwarten. Die Autoren waren selbstbewusst und haben ihre Thesen geschickt vermarktet, aber inhaltlich lagen sie falsch. 

Anfang der 1980er war dann saurer Regen das große Thema. Der Tod der Wälder innerhalb von fünf Jahren wurde vorhergesagt. Erst stirbt der Wald, dann der Mensch. Ein damals oft gehörter Spruch, der natürlich auch Unfug war. Nichts dergleichen fand statt. Im Gegenteil, die Wälder in Europa sind stetig gewachsen und heute gesünder denn je. Die Gründe für diese erfreuliche Entwicklung sind die unterschätzte Widerstandsfähigkeit der Erde und die Anpassungsfähigkeit ihrer Bewohner. Schritt für Schritt, über viele Jahrzehnte. Umweltschutz wurde das damals genannt. Doch genau den haben wir aus den Augen verloren.

Die Protagonisten der derzeit angesagten Hexenjagd auf CO2, Klimaaktivisten, haben aus den Erkenntnissen der vergangenen Jahrzehnte nichts gelernt. Teenager, opportunistische Politiker, Bürokraten und Akademiker spielen sich auf und behaupten erneut, unsere Zukunft zu kennen. Machthungrig, auf der Jagd nach Stipendien oder naiv, ohne Zweifel inhaltlich überfordert, wiederholen sie gebetsmühlenartig, es sei 5 vor 12. Es dürfe weder geredet noch abgestimmt werden. Unverzüglich müsse alles auf den Kopf gestellt werden. Übersehen dabei gern, dass die Behauptung, alles würde immer schlimmer, natürlich nicht stimmt. Denn es leben immer mehr Menschen auf der Erde, die gesünder sind und auch reicher. Zudem sinkt die Anzahl der Opfer von Naturkatastrophen und Umweltverschmutzung seit Jahrzehnten.

Neben falschen Ausgangshypothesen erschreckt das Demokratiedefizit der Klimabewegung. Sie ist zu einem Machtinstrument mutiert, das ähnlich einer stehenden Armee eingesetzt wird, um einzuschüchtern, Menschen gefügig zu machen und absurde Tagträume zu verfolgen. Rationale Abwägung und offene Diskussion? Unerwünscht. Simpelste Fakten werden ignoriert.

Zum einen die Sonne, der mit Abstand größte Energielieferant der Erde. Die Auswirkungen der Sonnenstrahlung auf unser Klima sind kaum erforscht. Wir wissen schlicht nicht, wie die Intensität dieser Strahlung schwankt und welchen Einfluss dies auf Pflanzenwachstum, Meeresströmung und Wolkenbildung hat. Nur Details? Keineswegs. Rechenmodelle, welche die größte Energiequelle, die wir haben, nicht verstehen und deren Wirkung nicht einmal halbwegs korrekt abbilden können, sind Voodoo-Devotionalien ähnlicher als Wissenschaft. Und mit eben solchen Modellen wird über die Dürren, Fluten und Hungersnöte der nächsten Jahrhunderte spekuliert.

Dann CO2, die moderne Inkarnation des Teufels, ist eine Verbindung aus Kohlenstoff, dem Baustein allen Lebens, und Sauerstoff, den wir täglich atmen. Es ist selbstverständlich, dass alle Güter und Dienstleistungen mit einem möglichst geringen Einsatz von Ressourcen produziert werden sollten. Daher kann die Freisetzung von CO2 in Produktionsprozessen als grober Maßstab für deren Effizienz herangezogen werden. Doch CO2-Vermeidung als Ziel an sich, ohne eine Abwägung des Nutzens für die Menschen, ist unsinnig. Steigender Wohlstand ist zwangsläufig mit einem Anstieg menschlicher CO2-Emissionen verbunden. 

Zudem wissen wir aus Eisbohrkernen, Archäologie und Chroniken, dass es in der jüngeren Geschichte der Erde deutlich höhere Temperaturen gab als heute. Auch ist bekannt, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit tausenden von Jahren schwankt. Jedoch folgte in der Geschichte ein CO2-Anstieg stets mit einigen hundert Jahren Verzögerung auf das Ende einer Eiszeit. Die Erwärmung der Atmosphäre geht zeitlich also einer erhöhten Freisetzung von CO2 voraus, nicht anders herum. Der Grund hierfür ist zweifelsohne, dass Ozeane, die sich erwärmen, große Mengen CO2 freisetzen, welche sich zunächst in der Atmosphäre sammeln. Die populäre Erzählung der Klimaaktivisten, dass mehr CO2 in der Atmosphäre zu steigenden Temperaturen führt, lässt sich anhand der uns bekannten Erdgeschichte nicht nachweisen. Die Klimaerzählung basiert daher auf Prognosemodellen nicht auf echten Beobachtungen. Und was solche Modelle taugen, das kann man alle paar Jahre an den Finanzmärkten verfolgen. Da fallen Aktienwerte oder Immobilienpreise über Nacht um 30% oder die Inflation liegt Schwupps mal eben um 8%-Punkte über den Vorhersagen der Zentralbank. Prognosemodelle sind auf kurze Frist interessant, doch schon für eine Perspektive von wenigen Jahren produzieren sie nur Kokolores. Belastbare Aussagen über Temperaturen oder CO2-Konzentrationen in einigen Jahrzehnten lassen sich aus solchen Modellen nicht ableiten.

Hinzu kommt, dass CO2 natürlich kein Schadstoff ist, sondern wichtiger Bestandteil eines gigantischen Stoffkreislaufs, der Kohlenstoffzyklus genannt wird. Bäume, Büsche und Gräser spalten CO2 auf, speichern den darin enthaltenen Kohlenstoff, und setzen Sauerstoff frei. Bei 200 ppm CO2 in der Atmosphäre sterben Pflanzen, bei 420 ppm sieht es so aus wie heute. Optimal für Pflanzen sind 2.000 ppm, der Wert, welchen man in Gewächshäusern vorfindet. Deshalb gehören deren Betreiber zu den größten Kunden von CO2-Gas-Herstellern. In der Natur schützt Pflanzenwachstum zudem den Boden vor Erosion. Es ermöglicht damit ein mächtiges Ökosystem unter unseren Füßen, welches, obwohl es Erdreich heißt, fast vollständig in Vergessenheit geraten ist. Vergleichbares passiert in den Ozeanen. Diese Lebensräume verdienen unsere direkte Aufmerksamkeit und unseren Schutz. Vor der Motorsäge, Überfischung, Giften, Schrott und alter Munition. Mit CO2 hat all das herzlich wenig zu tun.

Doch im Namen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden die kuriosesten Projekte gerechtfertigt. Wälder werden gerodet, um Rotoren aufzustellen, die Vögel und Insekten schreddern. Felder mit Solarmodulen vollgestellt, die den Boden beschatten und austrocknen. Elektrofahrzeuge werden subventioniert, weil man die Umweltbelastung durch Produktion und Entsorgung der Batterien sowie deren Ladestrom ignoriert. Altbauten werden mit Dämmungen verkleistert, die zu Schimmelfarmen werden und so Abriss und Neubau beschleunigen. Heizungen sollen elektrifiziert werden, gespeist mit Strom aus Kohle, Öl und Gas. Denn Wind und Sonne können nicht zuverlässig liefern und Atomkraft wurde verboten. Geht’s noch? Vor wenigen Jahren hätte wohl niemand den Deutschen ein solches Maß an Dummheit zugetraut. Doch unser Anteil an der Weltbevölkerung fällt stetig, nun auch unser Wohlstand und der weltweite Respekt vor unseren Leistungen. Die Zukunft wird daher von anderen gestaltet werden. Sinnvolle Ansätze gibt es genug.

Wer der Umwelt wirksam helfen möchte, muss auf logisches Denken und Pragmatismus setzten. Muss Lösungen suchen, die den Wohlstand nicht gefährden, Menschen nicht bevormunden, Umweltschutz sichtbar und erlebbar machen. Fossile Energieträger zu bekämpfen, führt in eine Sackgasse. Alle erreichbaren fossilen Brennstoffe auf der Erde werden ohnehin verbrannt. Ob dies bei uns oder in Indien passiert, ist klimatechnisch gleichgültig. Wer die Opfer von Naturkatastrophen reduzieren möchte, muss in Küstensicherung, erdbebensicheres Bauen, Bildung und das Gesundheitswesen investieren. Wer weniger CO2 in der Atmosphäre haben möchte, muss die vorhandene Natur schützen und pflanzen, idealerweise Bäume. Milliarden davon. 

Plant a Billion Trees heißt die Initiative des Green Belt Movement aus den späten 1970ern. So sehen Visionen aus, die echten Nutzen bringen. Besonders dann, wenn die Aufforstung dort geschieht, wo die Ärmsten der Armen leben. Um sie reicher zu machen und so - ganz nebenbei - die Wertschätzung für Natur und Umwelt zu fördern. Das ist menschlich und liegt im allseitigen Interesse. Entwicklungs- und Schwellenländer zu zwingen, auf zuverlässige und kostengünstige Energie zu verzichten, den Verkauf ihrer Produkte mit Importzöllen und Klimasteuern zu belegen, das ist inhuman und selbstbezogen.

Am eigenen Körper erkennt jeder Mensch die Grenzen des Machbaren. Eine dauerhafte Veränderung stellt sich nur dann ein, wenn Fortschritt durch kleine, gut überlegte Schritte angestrebt wird. Neueinsteiger in das Fitnesstraining glauben manchmal an Wunder. Doch das ändert sich. Bald erkennen die meisten von ihnen, dass nur regelmäßiger und maßvoller Sport zum gewünschten Ergebnis führt. Wir würden fanatische Aktivisten und Politiker deshalb nicht in die Wüste, sondern in den Fitnessclub schicken. Dort geht es wirklich um Zukunft und Nachhaltigkeit. Zumindest ein paar Stunden am Tag können sie dort etwas Sinnvolles tun. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, meinten die alten Römer. Man kann nur hoffen, dass das stimmt. Also, liebe Klimakleber, dann mal ran an die Eisen. 

Donnerstag, 1. Juni 2023

Aktion – Sittin' On The Dock Of The Bay

Aktion ist ein Wort, in dem viel Positives mitschwingt. Für die alte Garde bedeutet es, irgendwo hingehen und etwas machen. Komm, lasst uns auf den Feldberg fahren, eine Bratwurst reinpfeifen. Für die junge Generation kann es das ebenfalls bedeuten, aber es bedeutet für sie auch das Gegenteil. Auf dem Bett sitzen, das Handy anstarren und simultan mit Bekannten auf Schaltflächen herumtippen. Vor diesem Hintergrund ist die Fitnessbranche auf der Höhe der Zeit. In der Fitness bedeutet das Wort Aktion meist auch, dass man absolut gar nichts tut. Außer im Club herumzuhängen und Mitgliedschaften zu einem reduzierten Preis rauszuhauen.

Zu dieser außergewöhnlichen Begriffsbildung ist es nicht zuletzt dank des Internets gekommen. Man postet ein Foto auf Instagram & Co. und bucht übers Netz ein paar Plakatwände. Quer ein gelber oder grüner Satz drauf. Bei uns 30% Rabatt. Das wars. Zurücklehnen und warten, dass Interessenten kommen. Vielleicht, also bei den Hyperaktiven der Branche, ruft man noch die Personen an, die in den nächsten Tagen ohnehin eine Mitgliedschaft abgeschlossen hätten. Wenn Du heute unterschreibst, dann sparst Du …  Der Erfolg dieser sogenannten Aktionen wird später anhand der Anzahl der Verträge gemessen, die an den Aktionstagen abgeschlossen wurden. Also, je mehr Geld man aus dem Fenster geworfen hat, desto größer der Erfolg. Sobald Ihnen ein Kollege sagt, ich bereite gerade die Aktionen für den nächsten Monat vor, kramen Sie am besten gleich den Blutdrucksenker raus. Denn sie wissen, was da kommt. 

Lassen wir die offensichtliche Konsequenz, den Umsatzverlust, mal außenvor. Was passiert noch in der schönen neuen Welt der Aktionen? Der erste Eindruck des Interessenten ist natürlich, einen guten Deal bekommen zu haben. Ich bin smart, weil ich ein Drittel weniger bezahlt habe. Einigen, den Smarteren unter den Smarten, schwant wohl, dass der vom Club regulär aufgerufene Preis nicht realisierbar ist. In Wirklichkeit haben sie also den Preis bezahlt, der am Markt erzielbar ist. Glückwunsch. Doch was ist mit den anderen? Mit denen, die den regulären Preis bezahlt haben. Die Mitglieder, von denen Ihr Club lebt. Richtig, das sind die Gelackmeierten. Weil eine Mitgliedschaft meist Jahre dauert, treffen sich beide Gruppen und sprechen miteinander. Über das Training und über den Preis.

Viele Clubs bekommen einen erheblichen Teil ihrer neuen Mitgliedschaften über Empfehlungen von Bestandsmitgliedern. Natürlich beinhaltete jede Empfehlung ein Gespräch über den Preis. Die Empfehlungen der Mitglieder, die Sie über eine sogenannte Aktion gewonnen haben, kommen also ausnahmslos mit der Einstellung, dass man kräftig verhandeln kann und muss, um nicht der Dumme zu sein. Eine prima Grundlage für ein Gespräch, in dem es eigentlich um die moderne Ausstattung und Ihren außergewöhnlichen Service gehen sollte. 

Es passiert aber noch mehr. In der Fitnessbranche arbeiten viele motivierte aufgeschlossene Menschen. Solche, die aus ihrem Leben etwas machen möchten. Ähnliche Persönlichkeiten wie Ihre Mitglieder. Diese tollen Leute sind es, die eine unternehmerische Betätigung in der Fitnessbranche so interessant machen. Ein Teil möchte bei Ihnen lernen, wie man sich selbstständig macht oder ein Unternehmen gründet. Es gehört nicht direkt zu Ihrer Jobbeschreibung, solche Fähigkeiten zu vermitteln. Vielleicht haben Sie aber Spaß daran oder halten es aus Gründen der Personalbindung für geboten. Irgendwann stehen die angehenden Fitnessunternehmer vor derselben Grundsatzentscheidung, vor der Sie ebenfalls gestanden haben. Die rote Pille oder die blaue. Gehe ich eher über Service oder setze ich primär auf den Preis? Falls Sie sich zumindest in einem gewissen Umfang für den Service entschieden haben, dann arbeiten bei Ihnen zahlreiche motivierte Menschen. Setzen Sie im Verkauf regelmäßig auf sogenannte Aktionen, dann senden Sie folgende Nachricht: Ihr könnt zwar freundlich und kompetent wirken, tolle Trainingspläne schreiben, die Infrastruktur optimal in Schuss halten, aber wenn es um den Verkauf geht, dann zählt hier der Preis. 

Wir meinen, dass dies weder Sie noch Ihre Mitarbeiter oder Mitglieder voranbringt. Erstens ist es falsch. Es gibt immer einen anderen Weg. Zweitens, durch den singulären Fokus auf den Preis verkümmern die Kernfähigkeiten Betreuung und Verkauf. Ihre Qualität erodiert. Sie richten die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter auf ein Segment des Fitnessmarktes, in dem gutes Geld verdient werden kann. Jedoch dominieren in diesem Segment große Ketten und mangelhafte Qualität. Sie senden Ihre Mitarbeiter auf einen Weg, an dessen Ende der vollautomatisierte Club, knallharter Preiswettbewerb und null Service stehen.

Doch die Welt ist bunt. Ihre Mitarbeiter sollten selbst entscheiden. Dafür benötigen sie einen gut ausgestatteten Werkzeugkasten. Aktionen gehören in diesen Kasten. Diese sollten aber eher weiter unten liegen. Vielleicht neben der verrosteten Rohrzange, von der Sie gar nicht wissen, wo die eigentlich her ist.

Montag, 1. Mai 2023

Functional Training – I'll be back

Sie schauen bei Oma durch das Küchenfenster runter auf den Hof. Wenn Sie Glück haben, gibt es dort eine Wiese. Manchmal steht noch eines dieser Gerüste. 50er-Rundrohr, mehrere Reihen, grün gestrichen, oben auf 90 Grad gebogen. Alternativ, beide Seiten mit 45 Grand abgetrennt und auf Gärung geschweißt. Klar, da setzt der Rost dann zuerst an. In beiden Fällen mit so T-Stücken, die nach unten zeigen. Manchmal noch aus geripptem Stangenstahl, der zur Armierung von Betonschalungen am Bau genutzt wurde. Was halt da war. Der rostet natürlich auch wie blöd, weil der Stahl damals eben nichts taugte. Sieht man ja an den Brücken heute. Egal. Wäscheleinen sind nun kaum noch dran. Wie früher sieht es nur aus, wenn Sie ein paar Flüchtlinge auf dem Block haben. Diese Teile waren damals unsere Klettergerüste, und die Klettergerüste sind zurück. Wer hätte das gedacht? Mitten im Fitnessclub.

Das verdanken wir natürlich den Amerikanern. Wir lieben die Amerikaner. Bei den Franzosen, alles schwierig. Italiener, nett, aber kaum zu greifen. Griechen, erst nach Mittag wieder da. Schweizer, versteht man einfach nicht. Holländer, Geldbörse zuhause lassen. Belgier, reden wir nicht drüber. Österreicher, mit großer Zuversicht in die Vergangenheit schauen. Spanier, das ganz große Drama. Deutsche, aua aua, immer zwickt was. Engländer, OK, auch Weltklasse. Aber die Amerikaner, besonders wenn sie wie Arnold Schwarzenegger sind, toppt keiner. Die Positivität und diese Wortschöpfungen:

BOXING SHELF, PUNCHING BAG, ABDOMINAL BENCH, PLIOMETRIC PLATFORM, SUPERFUNCTIONAL KIT, FIXED PARALLELS, TORSO TRAINER, STRONG ++, BATTLE ROPE, DISC RACK ELEMENT, ROPE PULLY, OLYMPIC RACK, MINI TRAMP, MINI SHELF SET, HORIZONTAL UNIVERSAL SHELF, WALL BAR KIT, HORIZONTAL MAT SHELF, ASSY BEAM SECTION 20S, MINI WALL BAR KIT, REVVLL PRO ROPE TRAINER, KETTELBELLS, BOUNCE BALLS, SLAM BALLS, BOZO BALLS, GYMBALLS, CORE BAGS, SUSPENSION TRAINER, POWER BANDS, PLYOBOX, MINI BANDS, SPEED RESISTOR. 

Ja, das haut rein. Besser als die HK AG36 Kaliber 40, die Arnie aus der Hüfte abfeuert. Im Grunde ist jeder Fitnesstrend aus Amerika wie eine Kernsanierung Ihrer Wohnung. Alles wie vorher, nur irgendwie besser. Dies ist einer der vielen Gründe, warum die Arbeit in der Fitnessbranche solchen Spaß macht.

Krafttraining – Power To The People

Die Geschichte der Welt ist leider auch eine Geschichte menschlicher Gewalt. Wann immer eine ausreichend geschwächte Gesellschaft auf starke...